BerlinMan 2012 – Der lange Sonntag zum Erfolg

Und was für ein langer. Noch nie in meinem Leben war ich so lange am Stück sportlich unterwegs. Dass meine Nikotin geplagte Lunge und mein 40jähriges Herz das ausgehalten haben grenzt an ein Wunder! Doch für den zweijährlich stattfinden BerlinMan musste ich mich zusammenreissen. In meinem ersten Jahr als Triathlet stand immerhin der Saisonhöhepunkt an, es sollte zum ersten Mal eine Mitteldistanz (2,2km Schwimmen, 90km Rad, 20km Laufen) werden!

Triathlon ist gesünder als Marathon

Ich hatte schon beim meinem ersten Triathlon vor vier Monaten geschrieben, das Triathlon eine andere Hausnummer ist als reines Laufen. Und das war in der Jedermensch Variante. Jetzt habe ich noch dazu die Erfahrung gemacht, wie unterschiedlich der Körper auf die verschiedenen Distanzen reagiert. Und ich muss einfach nur sagen: Wow!
Es ist heute der Tag danach und ich fühle mich zwar ein bisschen müde und schlapp, bin aber schon im Zug unterwegs nach Hamburg. Die befürchtete Steifigkeit, das Treppenrückwärtslaufen, nicht aus dem Bett kommen, Muskelkater, Rückenschmerzen, Blasen an den Füßen und, und, und … was man sonst so kennt, ist nicht da. Müdigkeit ja, schlaffe Beine auch. So muss ich also schon resümieren dass im Verhältniss zum Marathon mir Triathlon gesünder vorkommt. Die Belastung verteilt sich halt besser auf den ganzen Körper.
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Hamburger Urbanathlon – MEIN sportliches Highlight

Ein Gastbeitrag von Claudia Gösche über den Hamburger Urbanathlon

Endlich war es soweit – der ersehnte Tag war angebrochen und zudem noch bedeckter Himmel, nasse Straßen und kaum mehr als 15 °C. Das perfekte Wetter für eine Laufveranstaltung. Keine gewöhnliche Veranstaltung – nein, es war der Hamburger Urbanathlon. Am Hafen sollen auf einem  11km langen Rundkurs nicht nur  1000 Stufen überstiegen sondern auch noch 12 Hindernisse überwunden werden.
Auf dem Weg zum Hafengelände, zur Fischauktionshalle sah man schon von … –> Hier weiterlesen …

BerlinMan Triathlon – In den Letzten Zügen der Vorbereitung

Noch zweieinhalb Wochen bis zum Saisonhöhepunkt in meinem ersten Jahr als Triathlet, der Mitteldistanz beim BerlinMan Triathlon. Meine Aufregung ist groß, und um ehrlich zu sein habe ich ein bisschen Angst. Sicherlich gehe ich nicht komplett unvorbereitet an dieses Unterfangen. Aber eine strukturierte Vorbereitung war da jedenfalls nicht.

Wenn ich meinen „Wunsch“trainingsplan und das Trainingstagebuch betrachte, dann haben die so viel miteinander zu tun, wie ein Rezept von Johann Lafer und eine Currywurst beim … –> Hier weiterlesen …

Auf einmal nur laufen?

Ein Gastbeitrag unserer Gewinnerin des Startplatzes für den Berlin Marathon Lydia Sommerfeld aus Lüneburg. Ich wünsche weiterhin alles Gute für die Vorbereitung :-)

„Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Startplatz für den diesjährigen Berlin Marathon am 30.September 2012!”

Da habe ich den Salat. Der Plan, mir in dieser Saison keine sportlichen Ziele zu setzten und einfach nur so vor mich hinzudümpeln, ein bisschen Sport zu treiben ohne dabei den Gedanken zu haben, dass es sich um Training handelt, ist mal wieder nicht ganz aufgegangen. Da habe ich doch tatsächlich bei dem „Parkläufer” Gewinnspiel einen Startplatz für den Berlinmarathon gewonnen. Nun heisst es, die letzten Wochen, die mir noch bleiben zu nutzen, um „den Mann mit dem Hammer”, den ich auf der Strecke erwarte, möglichst spät zu treffen.

Ich kann nicht von mir behaupten, dass ich eine erfahrene Marathonläuferin bin. Die Erfahrungen, die ich auf dieser Strecke sammeln konnte beschränken sich auf die 42 km, die bei der Langdistanz im Triathlon nach den 3,8 km Schwimmen und 180 km Radfahren zu absolvieren sind. Verständlicherweise handelt es sich hier also um eher quälende Erinnerungen…
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Sommer, Palmen und ein Triathlon auf griechisch!

Ein Gastbeitrag über einen Triathlon auf griechisch von Alex aus dem Urlaub.

Eigentlich wollte ich nur ein gebrauchtes Merida Scultura SE 2008 mit SRAM Force für 700 EUR in Griechenland kaufen. 2 1/2 Wochen vorher wurde mir dann mitgeteilt, dass die geplante Testfahrt ein Triathlon sein wird. Sprintdistanz (750m/20km/5km). Kenn ich! Habe ich schon mal vor 10 Jahren gemacht… also kein Problem. Viel wichtiger war das günstige Rad.

13 Tage vorher packte mich dann doch der Ehrgeiz, schließlich wollte ich eine gute Figur als einziger Ausländer bei der Veranstaltung machen. Also begann ich nach langer Ausdauerpause mit einem Trainingsläufchen von 15km. Damit nicht genug, ich fühlte mich noch wohl. Also ab aufs Rad und noch einmal 35 km als Koppeltraining nachgeschoben. Ausgelaugt endete das Training um 20.00 Uhr in der Kneipe. Auf Grund von starkem Regen und viel Bier endete die Kneipe um 07.00 Uhr mit einer 4cm Stirnplatzwunde im St. Joseph-Krankenhaus. 5 Mal genäht und ab dem 8. Tag getaped. Somit war das weitere Training auf Eis. –> Hier weiterlesen …