Gewinnspiel – ZOOT Ultra Tempo 4.0 Damen

Gemäß der Abstimmung auf der Facebook Page, wo die Damen gewählt haben, was als nächstes verlost werden soll, hier ist sie das nächste Gewinnspiel

 

ZOOT Ultra Tempo 4.0 (UVP 135,-€)
(Größen 6 bis 11)

Triathlonspezifischer und wettkampftauglicher Damen- Lightweight Trainer mit Pronationsstütze für alle Distanzen von 5 km bis zum Marathon. Dank Schnelleinstieg und patentierter, asymetrischer Schnellschnürung ist der ULTRA Tempo+ 4.0 die Königin der Wechselzone jedes Triathlons. Der nahtlose und antibakterielle Bare- Fit Innenschuh ermöglicht problemloses Barfußlaufen, eindringende Feuchtigkeit, z.B. Wasser, dass der Sportler sich über Kopf und Körper giesst, wird durch das Tri- Dry Drainagesystem zur Aussensohle hin abgeführt, was eine Gewichtszunahme des Schuhs verhindert. Eine flache Sohlenkonstruktion mit 10 mm Sprengung und CarbonSpan+ Mittelfußbrücke unterstützen und führen den Fuß in seiner natürlichen Abrollbewegung.

Wie üblich gilt folgende Prozedur um mitzumachen.

1. Like meine Page auf Facebook

2. Like diesen Beitrag

3. Lass hier im Blog oder auf Facebook einen Kommentar, Bild, Foto, Video oder was auch immer da, warum Du den Schuh haben möchtest. Vergiss die gewünschte Größe nicht!

Es ist völlig egal was Du kommentierst, ich verlose ihn unter allen, die 1+2+3 befolgen.

Einsendeschluss ist Mittwoch der 15te August 2012.

Viel Glück! :-)

P.S.
Und beim nächsten mal sind wieder die Herren dran! 😀

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Die Verlosung ist beendet!
Claudia Gösche aus Karlsruhe ist die Gewinnerin!
Herzlichen Glückwunsch!

5150 Berlin – Wie mich Achim Achilles doch bezwang!

Letzten Sonntag bin ich bei der 5150 Berlin trotz neuer Bestzeit vom alten Onkel Achim Achilles in die Schranken gewiesen worden.

Am Tag vor der 5150 postet Achim, wer denn morgen so dabei ist bei der 5150 in Berlin. Ich melde mich und mach mich noch ein bisschen lustig, ob er den über die Kinderdistanz oder die olympische geht. Er stichelt zurück, ob ich denn endlich schwimmen gelernt hab. Ich schau mir noch schnell sein Ergebnis vom Berliner Volkstriathlon an und vergleiche es mit meinem Volkstriathlon Debüt von vor 4 Wochen.

Achim (Volkstri) Milosz (Berlin Tri)
Swim 0:14:21 0:15:59
Bike 0:36:43 0:34:12
Run 0:24:34 0:22:11
Gesamt 1:15:38 1:12:22

Schwimmen ist er ein bisschen besser, Rad ist nicht ganz zu vergleichen, da bei mir Windschatten erlaubt war, aber ich hoffte auf einen Gleichstand. Laufen ist meine Disziplin! Da kann ich alles rausholen.

 

So war der Plan…

Die Taktik war also einfach gewählt: Schwimmen lief im Spreewald ganz gut, da hoffte ich also zu Achim aufzuschließen und nicht so viel Zeit zu verlieren. Beim Rad sollte es auch besser gehen, da ich auf eine flachere Strecke in Berlin hoffte. Beim Laufen mach ich ihn dann platt!

So lief es dann…

Am Abend zuvor stürmte es in Berlin, aber morgens war alles wieder ok und Frau Doktor und ich kamen pünktlich in der Arena Berlin an. Ich machte mir ein bisschen Sorgen wegen der halbwegs herausfordernden Organisation. Zwei Wechselzonen: in der Arena Berlin und auf dem Tempelhofer Flugfeld. Drei Beutel die zu befüllen waren. Einer für den Wechsel aufs Rad, einer Wechsel auf Laufen und einer für nach dem Wettkampf. Und dann auch noch den Überblick zu behalten, wenn ich mit hohem Puls und Tunnelblick irgendwo angestolpert  komme. Naja, irgendwie alles ganz neu für mich, und so ganz 100%ig klar war es auch nach der Wettkampfbesprechung nicht. Ich konnte nicht mal sagen was mir nicht ganz klar war, ist halt so wenn man ein Event in der Form zum ersten Mal macht. Am meisten Sorgen machte ich mir aber über mögliche Zeitstrafen beim Radfahren, da es ja Windschattenverbot gab, aber letztendlich sich alle Räder zu einem Zeitpunkt gleichzeitig auf dem Rundkurs auf dem Tempelhofer Flugfeld befinden. Nun ja, warten wir es ab.

Am Morgen in der Arena sehe ich Achim und wir halten noch ein kleines Schwätzchen, ich glaube zu dem Zeitpunkt hat er mich gar nicht so recht zugeordnet, obwohl wir uns eigentlich bei vielen Läufen begegnen. Aber wer will es ihm verübeln, er hat halt viele Follower :-) Und ich sehe auf Facebook auch ein bisschen anders aus als in meinem Neo. Ich frische sein Gedächtnis zumindest soweit auf, dass wir heute eine Challenge miteinander haben und uns die nächste dann auf der Mitteldistanz im September erwartet. Ich treffe auch noch einige erfahrenere Starter, die ich auch im Spreewald kennengelernt habe und freue mich sie dann als kleine Orientierungshilfe zu haben.

Der Start

In der zweiten Welle geht’s für mich los, diesmal weiter vorne eingeordnet und nicht auf so einen Kuschelkurs eingestellt wie im Spreewald. Die Startlinie ist ja breit genug denke ich mir. Achim ist in der dritten Welle, das heißt er startet 10 Minuten hinter mir und wird sich an mich ranfressen.

Swim

Ich geh gut an, aber an der ersten Boje schon totale Katastrophe! So ein Gedränge habe ich noch nie gesehen! Ich muss gefühlte 30s quasi auf der Stelle schwimmen. Nach der Boje versuche ich irgendwie meinen Platz zu finden, muss aber eher in der breiten Masse mitschwimmen. Den Kurs zu halten fällt dadurch eigentlich ganz einfach, zumindest etwas positives. In der Wettkampf-einweisung hiess es, dass die orangen Bojen die Wendebojen sind. Und ich sehe auf der Hälfte ja schon eine, nur dass man da wohl noch nicht wendet. So fehlt es mir ein bisschen an dem

(c) FinisherPix

Distanzgefühl wie lange es noch geht. Ich kann ja nicht einfach so auf die Uhr schauen wie beim Laufen oder Radfahren. Ich stoße dann auf eine Front von Schimmern die ich gerne überholen würde, aber da schwimmen 10 Stück in Linie nebeneinander, und egal ob ich nach links oder rechts schwenke, da ist immer einer der Karate mit seinem Beinen unter dem Wasser macht, so dass ich beschließe den Part mal so sein zu  lassen, bevor ich noch verletzt werde. Nach ungefähr 500 Metern löst sich die Gruppe auf, da einige von Ihren Kräften verlassen werden. Ich zieh an, schon kommt endlich die echte Wendeboje, diesmal mit kleinerem Gedränge. Locker weiter! Und da ist wieder so eine komische Boje, daher ziehe ich zum Schlussspurt an. Aber wieder falsch! Sind nochmal zweihundert Meter.

T1

Beim Wechsel finde ich zwar meinen Beutel ganz schnell, hab aber zu viel eingepackt, so dass ich meine Schuhe nicht gleich finde. Es fallen ein paar Sachen raus, die ich dann wieder reinstopfen will. Aber zum Glück kommt ein Helfer, der mir alles aus den Händen reißt und mich auf den Weg schickt. Das finde ich TOP! Und merke: nur das notwendigste im Beutel haben. Renn´ zum Bike, Helm und Brille auf geht dann wie geschmiert.

Bike

Aus der Wechselzone raus sauber aufs Bike gehüpft und treten…. Uuuh, aber ich erinnere mich an die Schmerzen und den „Einbruch“ zur Hälfte vom Spreewald Tri, oooh diese Qualen! Also lieber gleichmäßig angehen. Auf km 2 bis 4 gibt’s dann auch eine Steigung mit 0,8%. Nicht die Welt möchte man meinen, aber nicht für mich. Ich werde wieder steigungsanfällig. Eine Kampfrichterin kommt auf dem Motorrad vorbei und sagt mir, ich dürfte irgendwas nicht. Ich verstehe nur nicht was, und „Ich fahr ja nicht im Windschatten!“. Auf jeden Fall tue ich alles was ich kann, um aus der Windschattenbox der mich überholenden rauszufahren. Was soll ich

(c) FinisherPix

sonst noch tun? Absteigen und an der Straßenseite warten? Und was für Kurvenverläufe soll ich bitte sonst fahren? Ich sage so wie in der Prüfung zum Führerschein: “Ja, ich habe verstanden”. Mein Gesicht zeigt auf jeden Fall Reue und/oder auch Bitterkeit. Auf jeden Fall scheint es nicht so schlimm zu sein, da es keine Karte gibt. Aber die Kampfrichterin hat mich von jetzt an im Auge und ich sehe sie für den Rest des Rennens ungefähr alle 5 Minuten neben mir wieder. Auf dem Flugfeld spule ich mein Programm weiter ab, hab aber mit dem Wind zu kämpfen. Nach der ersten Runde verpeile ich die Wendemarke und fahr 100 Meter zu weit. Insgesamt komme ich mit dem Kurs nicht so super klar. Die vielen Kurven, das Antreten danach, der Wind, die vielen Räder auf der Strecke, die nette Kampfrichterin auf dem Motorrad. Aber naja, alle haben die gleichen Bedingungen:
Jedoch gibt mir ein bisschen Hoffnung, dass ich erst zwei Kilometer vor Schluss von jemandem überholt werde, den ich aus dem Spreewald kenne, der mich dort schon nach 15km hat stehen lassen. Jetzt erst geb ich noch ein bisschen Gas und da geht ja sogar noch was! Unterm Strich keine Schmerzen durchs Radfahren. Aber wohl doch dann zu locker?

T2

Läuft alles super, Beutel da, Socken gehen fix, Schuhe auch. (Socken, weil ich beim Spreewald Tri doch ein bisschen die Füße an einer Naht aufgescheuert hab). Aber habe gelernt! Sobald ich alles an hatte, habe ich meine Sachen einem Ordner zum restlichen verstauen in den Beutel gegeben. Wir sind ja nicht im Theater an der Garderobe :-)

Run

Ab geht’s auf die Laufstrecke. Da ich nicht von Schmerzen geplagt bin, laufe ich so schnell es eben geht für mich. Die Uhr zeigt fast immer irgendwas mit 4:3x an. Das finde ich gut! Nach der ersten Wendemarke seh ich Achim entgegenkommen, wir klatschen uns entgegenkommend ab! Aber mir schwant Böses. Ich zieh weiter durch und in der zweiten Runde habe ich mehr rausgeholt. Wir klatschen wieder ab, aber nun weiter hinten. Dann seh ich die 4km Marke. Bei einer 5km Runde müsste das doch auch 9km sein, oder? Also Schlussspurt! Aber wieder falsch!

(C) FinisherPix

500M weiter sehe ich dann eine 9km Marke. Maaaaaanoooh! Also mach was geht, Ziel ist ja bald da!

Mit 2:35:08 laufe ich ein! Neue Bestzeit im Gegensatz zu vor zwei Wochen. Für ein Debüt vor vier Wochen und drei Tris in einem Monat ganz OK.
Aber wann kommt Achim? Er läuft bei einer offiziellen Uhr vom 2h52 durch, da er in der dritten Welle gestartet ist muss man 20Minuten abziehen. Der alte Mann hat mir über zweieinhalb Minuten abgenommen…

Chapeau!

Wir sehen uns dann beim BerlinMan!

 

Achim (5150) Milosz (5150)
Swim 00:29:52 00:30:56 (+1:04)
T1 00:03:07 00:03:06 (-0:01)
Bike 01:09:34 01:15:06 (+5:26)
T2 00:01:31 00:01:33 (+0:02)
Run 00:48:17 00:44:25 (-3:52)
Gesamt 02:32:22 02:35:08 (+2:46)

(c) SCC Events

P.S.

Frau Doktor hat übrigens als 4te in Ihrer Altersklasse auf der Sprintdistanz in einer 01:29:46 ein hervorragendes Ergebnis erzielt! Und das für Ihrern ersten Tri seit über 15 Jahren und fast ohne Training! Und das bei so einer so hochkarätig besetzten Veranstaltung. Hochachtung!
(00:14:45S, 00:04:00T1, 00:42:24B, 00:01:26T2, 00:27:09R)

P.P.S
Hier noch das offizielle Video von SCC Events zur Veranstaltung

Upgrade zum kleinen Spreewaldmann!

Letzten Samstag war es soweit. Ich habe beim Spreewaldtriathlon das Upgrade vom Volkstriathleten zum Kurzdistanzler geschafft und mir den Titel kleiner Spreewaldmann verdient!

Am Morgen sah das Wetter gar nicht gut aus. Es schüttete wie aus Kübeln! Die Wettervorhersage hat für Ostdeutschland Regen vorhergesagt und Recht behalten. Was für eine Ironie das auch noch als erstes das Kühlwasser in Frau Doktors Bus nachgefüllt werden musste.

Mit ein bisschen Verspätung erst mal Trainingsfreundin Jeanette aus Kreuzberg abgeholt, und dann ging‘s los auf die Autobahn zum Briesener See. Es war grau und ich habe mir schon ordentlich Gedanken gemacht wie ich nach dem Schwimmen mich gegen Unterkühlung schützen werde.

Aber kaum im Spreewald angekommen, rissen wie von Zauberhand die Wolken auf und die Sonne strahlte ins Auto. Ich begann mich schon mal beim Fahren zu entkleiden. Der erste kleine Saunagang wurde so erträglich.

In Briesensee angekommen erwarteten uns schon Ordner, die uns einen Parkplatz auf einer Wieso zuordneten. Ich sortierte die überschüssigen Klamotten aus und wir machten uns auf den Weg zum Startbereich. Das es ein Shuttle gab, das einen mitsamt Equipment den einen Kilometer fahren könnte, haben wir erst bei der Abreise entdeckt. Und da haben wir es dann sehr dankend angenommen.

Eigentlich war ich ja nur für den Sprint, die Schnupperdistanz gemeldet, aber Jeanette hat mir einen Startplatz von einer Ihrer Vereinskameradinnen besorgt, die aufgrund einer Schwangerschaft aussetzte. Die Ummeldung ging absolut unproblematisch. Nichts im Vergleich zu dem, was man bei großen Events vor sich hat, falls das dort überhaupt geht. Teuer wurde es für mich trotzdem, da ich meinen alten Startplatz leider nicht mehr losgeworden bin.

Da es jetzt für mich erst um 12:00 losging, war genug Zeit sich in aller Ruhe im Wechselgarten fertig zu machen.

Aber was erwartete mich da! Mein Gott, was für ein Equipment steht hier. Ich bin mit meinem 3 Jahre alten TREK Equinox TRI E7 sowas von Hobbysportler vom Hinterhof. Jeanette meinte, Material ist nicht alles. Aber ist schon heftig wenn man in so einem Karbonwald steht. Alleine das Geräusch der Laufräder auf dem Asphalt. Das weckt Gelüste nach mehr! 😉 Aber erst zur nächsten Saison.

Nachdem Start der Schnuppertriathleten und der Großen Spreewaldmänner und Frauen über die Mitteldistanz waren wir dran. Ich habe es sogar geschafft mich halbwegs vernünftig einzuschwimmen, und das warme Wetter und die angenehmen Wassertemperaturen taten Ihr übriges dazu.

Vor dem Start haben wir noch Frank getroffen, den wir vom Koppeltraining auf dem Tempelhofer Flugfeld kennen. Als Zielmarke setze Frank auf jeden Fall unter 3h. Ich habe mir spontan 30 + 1h20 + 50 ausgedacht = 2h40. Für mein Debüt sollte es reichen.

Und dann ging es los:

Aus den zuletzt gemachten Erfahrungen habe ich mich beim Schwimmen ganz hinten eingeordnet. Ich hatte absolut keinen Bock auf die Kämpfe im Wasser. Lieber später an den Langsameren vorbei. Aber auch diese Strategie bewahrte mich nicht davor gehauen und getreten zu werden. Seltsamerweise war es besonders schlimm um die erste Boje herum, was mich gut Zeit kostete. Jedoch hatte ich mittlerweile so viel Erfahrung, dass ich absolute Ruhe bewahrt habe, mich aufs Atmen und den Kurs konzentriert habe.
Es waren zwei Runden a 750 Meter zu absolvieren und die bin ich im Rahmen meiner Verhältnisse dann gut durchgeschwommen. Dafür dass ich als einer der Letzten ins Wasser gegangen bin und dann als 61 von 171 herauskam, hab ich doch schon recht viele überholt. Für mein Ego war das auf jeden Fall eine gute Sache :-) !

Ruhe statt Geschwindigkeit

In Summe schwamm ich unter 2min pro 100Meter, was eine ordentlich Steigerung ist und meine Taktik vor allem auf Ruhe denn auf Geschwindigkeit zu achten voll aufgehen ließ.

Im Wechselgarten ließ ich mir ein wenig mehr Zeit (2:42 / 320Meter) und schon ging es auf die Radstrecke. Das erste Mal ohne Windschatten. So wie es sich für einen Triathlon gehört im Gegensatz zu meinem Debüt beim Berlin Triathlon. Ich gab ganz gut Gas und hoffte dass die Beine das aushalten. Die ersten 15km mit über 35km/h waren ganz ordentlich. Ich überholte sogar hier und da. Aber meistens Frauen, und die waren bestimmt auf der Mitteldistanz. Dann wechselte auf einmal der Asphalt auf einen sehr rauen Belag und das Geräusch meiner Laufräder änderte sich deutlich. Ich dachte ich fuhr auf einem Platten, ich wurde unsicherer und langsamer bis ich nach ein paar Kilometern mich überholende fragte ob ich einen Platten habe. Einer erbarmte sich und sagte mir, dass das der Belag der Straße ist. Zwischendurch musste ich auch mit Erschrecken feststellen, dass der Spreewald nicht ganz eben ist. Und ich reagiere ja auf alle kleinsten Steigungen mit krassen Einbrüchen. Ich versuchte wieder anzuziehen, aber die Beine waren da schon dicht. Die Gesäßmuskulatur und die hinteren Beuger schmerzten. Ein runder Tritt war nicht mehr wirklich drin. Dabei habe ich dann gleich mal gelernt in welcher Beinpositione die Muskulatur sich am besten erholt, nämlich in einer möglichst gestreckten Haltung. Dazu kam noch die Sonne, die ich auf einmal ordentlich merkte. 28°C im Schatten, und in der Sonne? Wenigstens werd ich braun!

Es ging dann nur noch, ein bisschen Treten ein bisschen Rollen, ein bisschen Treten ein bisschen Rollen… Ich sehnte mich ab km 30 nach dem Laufen, endlich andere Muskeln benutzen. Wie ich mich trotzdem irgendwie über 30km/h gehalten habe ist mir ein Rätsel, auf den letzten beiden Kilometern ging dann auch das nicht mehr. Mit 1h19:08 und als 75ter war ich trotzdem erstaunlich stabil.

Und dann endlich Laufen!

Auch wenn ich auch hier nicht in so in Form bin, so ist das trotzdem meine stärkste Disziplin. Hab ja nix anderes gemacht die letzten beiden Jahre. Hab da also die meiste Erfahrung.
In der Wechselzone ziemlich ruhig (01:27 / 190Meter) gemacht. Aber meine Beine habe ich da nicht mehr gespürt, ausser den Schmerz in den Arschbacken. Das war schon ein anderes Kaliber als beim Berlin Triathlon. Die Hitze war im Wald höllisch! Die schwüle Luft stand förmlich. Die 5km Runde, die es zwei Mal zu absolvieren galt, war zur Hälfte gepflastert und zur Hälfte sandiger Waldboden. Ich hab auf Durchkommen geschaltet, einfach an der Schmerzgrenze weiterlaufen und hoffen dass es besser wird. Aber es wird nicht. Zum Glück gibt es alle 2,5 km einen Wasserstand mit Schwämmen und ich nehme alle in Anspruch. Ich kann mich noch zu einem „Endspurt!“ aufraffen und beende den Lauf mit 47:42, immerhin unter einer 5er Pace und so 38ster im Feld.

FAZIT:

Alter Schwede! Was für ein Rennen! Ich fühlte mich im Ziel wie vor 3 Jahren nach meinem ersten Halbmarathon. Ich wußte, dass am nächsten Tag Treppen und schon Hinsetzen schwierig sein wird, ich wußte es wird endlich wieder Muskelkater geben;
UND ich wußte, dass ich es in zwei Wochen bei der 5150 wieder machen werde!

Endlich hab ich mich mal wieder gequält. Mann war das geil! :-)

  • Ich hab mein Ziel mit 2:36:05 unterboten.
  • Ich bin 43ter von 166 angekommenen und 10ter in der AK40.
  • Die Schwimmzeiten sind besser geworden.
  • Es ist eindeutig, dass Rad meine schwächste Disziplin ist und ich jetzt verstärkt Rad fahren muss! Ansonsten wird die Mitteldistanz in 10 Wochen nicht schaffbar!

Gesamtzeit        2:36:05 (43)
Schwimmen         0:29:15( 61 )
Rad                        1:19:08( 75 )
Laufen                  0:47:42( 38 )

P.S.
An dieser Stelle ein sehr großes Dankeschön an Melanie vom Massagedienst, die mir nach dem Zieleinlauf die Muskulatur wieder lockerte. Ohne Ihre heilenden Hände wäre ich wohl nicht mehr im Auto nach Hause gekommen!

3 auf einen Streich – mein erster Triathlon!!!

Mein erster Triathlon! Genauer gesagt Volkstriathlon, Jedermenschtriathlon oder auch Sprintdistanz. Aber jeder der jetzt denkt, das würde heissen er steht eben mal von der Couch auf und macht morgen Triathlon in der Sprintdistanz, der irrt. Nicht dass die einzelnen Distanzen eine große Herausforderung wären. 750m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen…. Jeder Mensch der sich, auch wenn er sportlich zuvor nicht aktiv war, von der Couch erhebt und zwei Monate lang 3 mal die Woche eine der Disziplinen übt, wird ohne Problme die jeweilige Distanz schaffen. Der Trick ist aber, alle DREI Disziplinen zu beherschen. Und ich glaube nicht, dass da schon ein Jedermensch dafür in Frage kommt. Das ist eher ein Jedermensch mit nicht nur einem Willen und einer ausgeprägten Bereitschaft sich zu quälen, das setzt ja jegliches Training eh schon voraus, sondern auch jemand der sich konsequent mit seinen Schwächen auseinander setzten kann und will.

Aller Anfang ist schwer

Die aktiven Sportler unter uns wissen das. Als wir angefangen haben, da hat am Anfang erstmal alles wehgetan. Der Körper schickt am Anfang Signale, die den Geist überreden sollen das gefälligst zu lassen, was man da grade tut. Das kostet ja Kraft und Energie!. Der Geist ist willig aber der Körper ist schwach! Und so versucht der Körper den Geist erstmal zu überrumpeln und benimmt sich wie eine Diva, die ohnmächtig wird beim Anblick einer Maus.

Bei vielen klappt das auch. Die glauben dann, dass das Rasseln in der Lunge, die Knie und Rückenschmerzen am Anfang definitiv pathologisch sind. Die besuchen dann noch ein paar Ärzte, die Ihnen naturgemäß für den Anfang folgendes Raten: „Machen Sie doch nicht so schnell“, Machen Sie ein bisschen Weniger“, „Machen Sie doch auch was anderes“. Wenn Sie Pech haben finden sie einen der ihnen noch diagnostiziert, dass das eine Bein kürzer ist als das andere, sie doch Übergewicht haben, die Bänder nicht mehr so elastisch sind wie in jungen Jahren, oder notfalls, dass sie blond sind und zu helle Haut haben und deswegen leicht Sonnenbrand kriegen. Aus diesem Mix wird dann oft ein: „Ich kann kein Sport machen, weil…“, ordentlich gewürzt mit einem „und ich habe keine Zeit für Sport, weil…“

Alles nicht so schlimm!

Nun ja, die die es aber trotzdem da durch schaffen und den Weg des Lichtes einschlagen, die merken in den meisten Fällen handelt es sich dabei eher um Anpassungsschmerzen, die man mit der Zeit quasi einfach wegtrainiert. Und das Schöne dabei ist, mit jeder neuen Belastungsform, kommen die Anpassungsbeschwerden wieder. Und das ist auch gut so! Denn der Schmerz zeigt uns, dass mit uns was passiert. Dass da grade was umgebaut und verbessert wird. Diese neue Baustelle nimmt der Geist sofern er es nicht gewohnt ist eben erstmal als Schmerz wahr.
Also ist es der doch der Geist der schwach ist!
In meinem Fall, kämpft der Wunsch nach einem Triathlon Finish mit der Faulheit den mühsamen Weg der Anpassung zu beschreiten.

Genau auf diese Anpassungen habe ich zwangsweise verletzungsbedingt wieder Lust bekommen, und bin auf TriTraining umgestiegen. Ich hatte ja in meinem letzten Beitrag darüber berichtet, was für ein toller Schwimmer ich bin, und muss an dieser Stelle nun auch leidlich erwähnen, dass ein beonders toller Radsportler in mir auch nicht geboren wurde. Es gibt schon einen Grund warum  ich zuerst wieder mit dem Laufen begann.

Die Gefahr fährt mit … als Autofahrer!

Zum einen ist Radfahren schon mal total gefährlich und zweitens teuer. Zwei Dinge die ein am Leben hängender Geizkragen wie ich schon mal gar nicht mag. Dank ebay konnte ich den Schotten in mir ruhig stellen, und das mit der Gefahr .. naja, man gewöhnt sich dran. Aber an dieser Stelle möchte ich einmal an alle Autofahrer appelieren, nicht wie wild gestikulierend zu hupen! Geschweige denn mich oder andere Rennradler auf Bundesstraßen abdrängen zu wollen, nur weil vermeintlich daneben ein Gehweg sei, auf dem auch Radfahrer Platz hätten und deswegen dort fahren sollen. Auch wenn Ihr es nicht glauben mögt, wir sind auf der Strasse in der Regel besser dran als auf dem Radweg. In der Tat nicht nur schneller, sondern auch sicherer! Eine Meldung des Polizeipresidenten dazu gibt es hier!

Die letzte Woche mit Schwung

Nachdem ich mich also Schwimmtechnisch eingermaßen über Wasser halten konnte, und das Radtraining der letzten Monate mir zumindest bescheiningte, dass ich am Berg zwar fast aber eben nur fast schieben muss, gings mit neuen Vorsatz in die Woche. In diesem Jahr sollte es ja vier Traithlons für mich geben. Zwei Sprints, einmal olypmpisch und dann wieder Sprint, weil der Berlin Marathon naht. Aber noch bevor ich überhaupt meinen ersten Volkstriathlon hinter mich gebracht habe, setzte ich ein neues Ziel für diese Saison und habe beim BerlinMan vom der Sprintdistanz auf Mitteldistanz umgemeldet. Der Berlin Marathon rückt damit eher in die Zone der nicht besonders hohen Wahrscheinlichkeit und gibt das aktuelle Kniebefinden wieder. Marathonvorbereitung und lange Strecken über 25km sind läuferisch für mich nicht drin.

Steglitzer Volkslauf

Der Kurs auf das Triathlonland ist damit eingeschlagen, die Aufregung groß und das Training wurde intensiviert. In der Woche vor dem Berlin Triathlon, habe ich am Mittwoch noch nach einer gemütlichen 25km Radeinheit beim Steglitzer Volkslauf über 6km mitgemacht. Mehr als Tempoeinheit denn als echten Wettkampf, aber das Soll habe ich mit einer 4:11er Pace gut getroffen. Am nächsten Tag dann Koppeltrainig, dann ein Ruhetag und direkt am Tag zuvor noch den Seeburger Wald und

Seeburg Wald&Wiesen

Wiesenlauf quasi um die Ecke wieder als kleine Tempoeinheit bestritten. Frau Doktor hat dort übrigens den ersten Platz unter den Frauen gemacht und auch ich hätte eiegentlich den Gesamtsieg rauslaufen müssen, aber irgendwie wollte der Körper grad nicht. Eine Pace von 4:29 auf 5,3km bei ziemlicher hoher Herzfrequenz lässt darauf schliessen, dass ich schon im Tri Modus war, und der Körper grade Energie sammeln wollte. Klar, eine kleine ruhige 25km Radeinheit gabs auch hier noch eine Stunde vorher.

Der Tag der Wahrheit

Man mag jetzt meinen, wo bleibt das Tapering vor dem Wettkampf?
Nun, das Ziel war ja Erfahrungen sammeln und mit der Mitteldistanz Anfang September wird es zwei große Zacken härter, daher die eher hohe Belastung in der Gesamtwoche. Dafür wurden die Wettkämpfe inklusive des Tris wie gesagt eher als härtere Trainingsineheiten gelaufen. Und ich habe mir zu Frau Doktors Verwunderung keinen Zacken aus der Krone gebrochen, wenn mich jemand überholt hat.
Einfach den Motor anwärmen und unter diesem Motto die Nervosität und Spannung rausnehmen. Frau Doktor hat am Morgen des Tris noch die Restspuren der verbliebenen Angespanntheit abbekommen, als sie in der Tat meinte, sie könne nachdem sie mich abgesetzt hat, doch später mit meinem Wettkampfrad vom Parkplatz zur Wechselzone radeln. Ich fand das natürlich eine ganz tolle Idee!

Du bist nicht allein

Im Gegensatz zu mir, haben sich auch noch Nadin, Gerald und Alexander für die olympische Distanz gemeldet. Sie starteten in Welle 1, schon um 10:00 Uhr. Ich musste mit Jeanette erst um 12:25 ran. Genug Zeit um die Freunde anzufeuern.

Gerald war ganz mutig bei 17° Wassertemperatur ohne Neopren ins Wasser gestiegen ist dafür sehr solide geschwommen, hat sich dann großartig an eine schnellen Gruppe auf dem Rad festgesaugt und belegte nach einer ordentlichen Laufleistung Platz 68 in der Gesamtwertung und 11ter in der Altersklasse. Da es sein erster Tri war, Gratulation für das hervorragende Ergebnis von dieser Stelle!

Nadin habe ich beim Schwimmen leider nicht gesehen und sie erst auf der Radstrecke entdeckt, wo sie einsam ohne Windschatten Ihre Runden drehte, als schnellste Frau lief und zum Schluss als zweite in Ihrer AK finishte! Auch hier ein ThumbsUp für die tolle Leistung!

Alexander wie üblich in einer überragenden Zeit aus dem Wasser gekommen, hat leider eine Runde zuviel auf dem Rad gedreht und finishte dann als 42ter in der Gesamtwertung und 7ter in der AK. Was wäre nur möglich gewesen wenn!

Jetzt bin ich dran!

Die Läufe der anderen konnte ich nicht mehr bejubeln, da ich mich schon fertig machen musste. Neo anziehen und dann stellte sich mir die erste Erfahrungsfrage: Wie macht man sich vor einem Triathlon eigentlich warm? Du hast ja schon den Neo an! Du kannst Dir ja noch die Schuhe kurz anziehen und ein paar Meter laufen, aber 15min vorher ist ja noch die Pflichteinweisung. Das macht also keinen Sinn. Nach der Einweisung ein paar Meter Laufen und dann die Schuhe zurück in den Wechselgarten bringen, ist auch grob fahrlässig für das Nervenkostüm. Jaenette wusste es auch nicht besser, also mussten wohl ein paar Meter einschwimmen reichen. Die Einweisung habe ich sowieso nicht ganz mitbekommen, war da schon im Tunnel. Nur soviel. Windschatten ist erlaubt, aber nur geschlechterwiese. Also Mann hinter Mann und Frau hinter Frau.

Dann ging es ins Wasser und warm war es in der Tat nicht wirklich. Ich fühlte mich ein bisschen and en Hechtsprung erinnert.

Runterzählen und los gings!

Was für ein Getummel und ein Gedränge! Dabei bin ich doch schon aussen gestartet. Ruhig bleiben! Erster wirst Du eh nich, so bin ich allen kämpferischen Auseinandersetzungen möglichst aus dem Weg gegangen und versuchte ruhig mein Ding durchzuziehen. Hab mich so ganz gut an den anderen Schwimmern orientiert und bin auch fast ganz ohne extra Schlenker und Kurven ausgekommen! Ich schwamm fast komplett ohne Beineinsatz und nach einer ¾ tel Runde wurde ich warm und begann an den anderen Schwimmern langsam vorbeizuziehen.
WOW! Was für ein Unterschied zum Hechstprung! :-)
So komme ich als 82ter von 294 Athleten aus dem Wasser und betrete bei 0:15:59 die Wechselzone. Im Augenwinkel sehe ich noch meinen Sohn und seine Mutter mir zujubeln aber da bin ich auch schon vorbei.

Der erste Wechsel klappt erstaunlich gut, der Neo klemmt Vaseline sei Dank gar nicht. Startnummer, Schuhe und Helm sind auch schnell drangemacht. Insgesamt verbringe ich laut meiner Uhr 2 Minuten 14 in der Wechselzone. Inklusive Lauf zu und vom Platz (c.a. 200m).

Beim Austritt aus dem Wechselgarten stoße ich jedoch mit einem anderem Athleten zusammen, der aus unerfindlichen Gründen auf einmal im Stehen in seine Cleats einsteigen will. Ich frage mich warum er mich dann vorher abgedrängt hat. Die Radrunde beginne ich auch ruhig und befasse mich erstaml mit meiner Technik. Hab meinen Garmin auf automatischen Multisport mit Wechselzeitmessung gestellt, und wohl irgendwo eine Taste falsch oder zuviel gedrückt. Nach einem Kilometer Rumspielerei nebenbei auf dem Rad, steht da auf dem Display “mit dem Laufen beginnen”, und so wird der anschliessende Verlauf des Rennens als Lauf aufgezeichnet. Kann ich ja hintterher noch in Sporttracks nacheditieren.

Ich finde auf der zweiten Runde in einem mit ordentlichen Waden ausgestatten Radler (Heiko steht auf seiner Startnummer) einen geeigneten Partner, um mich in der Führungsarbeit abzuwechseln. Und so sausen wir über die Runden. Und vor allem wir überholen! Mann macht das Spass! Klar werden wir auch überholt, aber die sehen ja schon nach Mega Profi aus ;-).

In Runde zwei drängt mich ein Vorausfahrender mit angekündigtem Handzeichen kurz vor der Kurve ab, bremst aber in der Kurve so stark, dass ich ihn fast mitnehme und es mir nicht verkneifen kann ihm zu sagen, ob das Manöver wirklich notwendig war. Er macht dann 200Meter die Führugsarbeit und muss dann wieder abreissen lassen. Danke an dieser Stelle nochmal…

In Runde drei bemerke ich, dass sich hinter mir ein Rad festgesaugt hat, dass mir und Heiko die Führungsarbeit überlässt und sich ansonsten damit begnügt als zweiter unserer Gruppe zu fahren. Ich halte das nicht für fair und lass mich neben ihn fallen und sage, „Ej mach mal auch ein bisschen Pace!“ Muss aber bemreken, dass es sich bei Ihm um eine Sie handelt. Sie sagt, sie ist nicht so schnell, und wir werden nicht zufrieden sein…. Von wegen! Sie führt uns kurzerhand an den nächsten schnell Fahrenden heran und so sind wir dann in der letzten Runde zu fünft. Sie hängt da wieder hinten dran. (soviel zur M/W Windschattenregel). Meine Beine haben kräftemäßig schon ein bischen gelitten und ich halte mich jetzt bei der Führungsarbeit zurück. Auf den letzten 200 Metern lasse ich rollen, zeige an dass ich in die Wechselzone ausschere und ziehe mir BEIM FAHREN DIE SCHUHE AUS! Ja, diesen Trick habe ich bei youtube bei Profis abgeschaut! :-)

In der Wechelzone brauche ich diesmal gefühlt länger. Muss was trinken, das Rad will nicht in den Ständer, der Helm torkelt davon und ein Schuh ist beim Absteigen vom Rad vom Pedal gerissen. Und irgendwie kann ich mir nicht schnell genug die Schuhe anziehen. Klar! Ich habe ja das Puder vergessen. Wieder so ein Trick von den Profis 😉

Es geht durch die Wechselzone auf die Laufstrecke. Die Beine sind schwer und geschwollen. Irgendwie nicht Teil meines Körpers, aber sie laufen von alleine. Ich erinnere mich an mein Credo: Erstmal ruhig machen!
Der Puls ist wunderbar, Atmung ok. Ich werde langsam immer schnller weil das Gefühl zurück in die Beine kommt. Nach 3km bin ich im gewohntem Renntempo und werde immer schneller. Und ich überhole wie am Stück! Bei km4 beisst sich ein schwer Schnaufender an mir fest, aber ich ziehe locker davon. Bei km 5 kurzt vor dem Ziel stehen wieder der Sohnemann und seine Mutter, so dass ich mit Julius abklatschen kann.
Und dann ist da das Ziel.
Ich beschliesse den Einlauf zu geniessen. Ganz easy einlaufen, alles schön. Der Schnaufer ist wieder hinter mir und aktiviert alles was er hat. Ich lächele, ich bin gut drauf und lass ihn vorbeiziehen. Diese Mühe muss belohnt werden. Für mich ist grade Weltfriedenstag :-) Im Ziel klappt er halb um, ich klopf ihm auf die Schulter und sage „Gut gemacht!“. Nadin steht auch im Zielbereich, und sogleich gibt es das erste Schwätzchen. Und da ist schon der Sohn und will in Arm genommen werden.

Ich fühle mich SUUUUPER!

Ich laufe als 72ter von 292 ein und bin 12ter in meiner Altersklasse.

Gesamtzeit          1:12:22
Schwimmen        0:15:59( 82 )
Rad                       0:34:12( 96 )
Laufen                  0:22:11( 59 )

Fazit:

Triathlon ist einfach geil!

In zwei Wochen wieder! Dann ein bisschen ernsthafter im Spreewald. Wieder ein Sprint.

Lauf-Staffel von Berlin nach Kostrzyn

Als Andreas vom startblog-f mich im April fragte, ob ich bei der Staffel anlässlich der EM von Berlin nach Kösrzyn mitmache habe ich spontan zugesagt.

Vor eineinhalb Wochen war es soweit und an dieser Stelle findet Ihr meinen Bericht zu meiner Etappe.

Hier der finale Zieleinlauf

 

Und ein paar Extra Bilder in 3D anaglyph

Und sonstige Schnappschüsse